Mittwoch, August 29, 2012

Tinktur und Öl ... oder: es wird langsam voll!

Nun also noch Kamillenblüten in Doppelkorn sowie Olivenöl eingelegt.










Dazu wird unser Regal (das wir erst seit 1 Woche haben, vorher stand alles noch ums alt Reagl auf dem Boden rum...^^) langsam voll!








Dienstag, August 28, 2012

Und diese Biene die ich meine.....

Langsam will es ja wohl keiner mehr hören, aber: gestern waren wir Holunderbeeren sammeln ;)

Um mal was anderes zeigen zu können, habe ich versucht ein paar nette Bienenfotos zu machen. Ich brauche unbedingt ein ordentliches Objektiv für sowas... Naja. Die bisherigen Versuche seht ihr jetzt:















Und wer gut aufgepasst hat, hat gemerkt dass auf den letzten beiden Bildern eine kleine Hummel war ;)

Sonntag, August 26, 2012

Kamillen!

So, langsam sind Wald und Feld in Scherenbostel komplett geplündert ;)

Dieses Mal haben wir riesige Berge an Kamille nach Hause geschleppt. Für Kamillenöl (für die Kamillensalbe) und Kamillentinktur müssen sie noch etwas länger trocknen, aber Sirup konnten wir schon machen.



Es ist echt ein großer Unterschied zu Kamillenteebeuteln oder sowas, beim Kochen der Blüten war der erste Gedanke "boah das stinkt aber", so intensiv ist der Geruch.
In 1,5 Liter Wasser habe ich ca. 3 große handvoll Blüten geworfen und 5 Minuten köcheln lassen, dann abseihen. Schließlich 1 Kilo Zucker und 1 EL Zitronensäure dazugeben, nochmal ca. 5 Minuten köcheln lassen (oder länger, wenn man eine zähere Konsistenz erreichen möchte).



Aus dem letzten Rest im Topf haben wir dann mit Sprudelwasser und Eiswüfeln gleich noch eine Kamillenbrause gemacht, die war lecker!

Ach und wenn jemand mal sehen möchte, wie wir bei der Ernte so aussehen.... ;)


Freitag, August 24, 2012

Herbstvorbereitung: Benzoe-Seife

Nach langer Zeit gibt es mal wieder eine Seife, juhuu :)

Im Nachhinein ärgere ich mich etwas, dass ich nicht sofort nach dem Anschneiden ein Foto zum Vergleich gemacht habe, da war die Seife nämlich noch schön hell vanillepuddingfarben, die ist ruckzuck sehr nachgedunkelt und jetzt eben einfach braun.


Oben habe ich Kakaopulver aufgestreut und in einem Anfall von Kreativität noch versucht, etwas zu marmorieren, aber da war die Seife schon zu Blitzbeton erstarrt und es sieht jetzt etwas seltsam aus... naja :)

Das Seifchen enthält Distelöl, Mandelöl, Palmöl, Hanföl, Olivenöl, Palmkernöl und Rizinusöl, außerdem Babassu zur Überfettung, Seidenprotein, Kollagen und Weizenquat. Man merkt vielleicht dass meine Reste weg mussten... Alles rein was noch da war^^


Nicht zu vergessen natürlich das Benzoe-Resinoid.Hier kurz eine kleine Info zu Benzoe (dank an Wikipedia): Das wohlriechende Benzoeharz wird in der Regel in seiner Harzform angeboten und kann hervorragend verräuchert werden. In Indien ist Benzoe ein Bestandteil von Tempel-Weihrauch-Mischungen. In der russisch-orthodoxen Kirche ist es (und nicht das Harz des eigentlichen Weihrauchbaumes) der Hauptbestandteil des Kirchen-Weihrauchs. Das Räucherwerk Papier d’Arménie verströmt einen intensiven Benzoeduft. Benzoe wird auch zur Parfümherstellung verwendet; es eignet sich besonders für orientalische und warme Duftkompositionen, zugleich dient es als Fixativ. Äusserlich angewandt hilft Benzoe gegen entzündliche Hautprobleme.


Außerdem noch eine Mischung diverser Duftöle die ich noch hatte, so riecht das ganze jetzt schön balsamisch, irgendwie schon nach Herbst und vielleicht sogar Weihnachten....




Der Winter kann kommen, Vitamin C ist eingebunkert!

Der Titel ist irgendwie Programm, heute regnet es plötzlich und hat nur noch 17 Grad... :(

Trotzdem gibt es heute noch ein paar Bilder unserer Holunderbeeren-Aktion. Eigentlich kann man die ja einfach so unkommentiert stehen lassen, aus etwas mehr als 4 Kilo Beeren haben wir 4 Liter Saft gemacht (nicht 100%, mit etwas Wasser verdünnt um beim Kochen noch den letzten Rest aus den Beerchen rauszukriegen).

Entstielte Holunderbeeren

Stiele ohne Holunderbeeren ;)

Beeren in der Kochwäsche

Saft!

die dürftigen Reste

Donnerstag, August 23, 2012

Idee des heutigen Tages: Milchcreme fürs Gesicht

Vor einiger Zeit habe ich bei Amazon mal eine Rezension zu einem Selbstrührer-Buch gelesen. In dem Buch sollte es um alte "Hexenkräuter-Rezepte" gehen, also wie man Kräuter zu Cremes etc. verarbeiten kann. Der Autor der Rezension bemängelte, dass man ja doch wieder einen Haufen spezieller Zutaten aus dem Fachhandel braucht, Emulgatoren etc., dabei sei es doch mit einfachen Mitteln aus dem Haushalt auch möglich eine tolle Creme zu machen.

Ich dachte mir so "Hm na gut, eine Salbe mit einem Wachs und einem Öl, das geht recht einfach. Aber das ist ja keine Creme fürs Gesicht..." Tatsächlich stieß ich dann aber irgendwann auf die Anleitung zu einer Milchcreme, wohl die einfachste Methode und besonders für empfindliche Haut und Allergiker geeignet, da sie mit lediglich 2 Zutaten und ohne Konservierungsstoffe auskommt.




Hierbei wird Milch (handwarm) im Verhältnis 1:2 mit einem (oder mehreren) Ölen mit dem Pürierstab gemixt, bis eine cremige Emulsion entsteht. Diese Creme ist dann auch recht stabil, aber Achtung: das Ganze nur in kleinen Mengen herstellen und im Kühlschrank aufbewahren! Durch Honigzugabe (oder Propolis) erreicht man eine etwas länger Haltbarkeit.

Auf dem Foto sind die einfachen Zutaten für eine Olivenöl-Creme dargestellt (natürlich sollte man lieber frische Vollmilch verwenden, hatte ich aber grad nicht da... ;) ), aber man kann natürlich eine Menge pflegender Öle verwenden: Traubenkernöl, Distelöl, Jojobaöl etc. Mit diesen Ölen kann man auch zuvor einen Ölauszug z.B. aus Ringelblumenblüten oder Lavendelblüten oder vielen anderen Kräutern machen... Ausprobieren lohnt sich! Gerade jetzt im Sommer ist eine kühlende leichte Creme aus dem Kühlschrank sicher was feines :)

Freitag, August 17, 2012

Umgefüllte Stoffe kennzeichnen...

Aus gegebenem Anlass entsteht nun dieser Beitrag. Obwohl ich immer wieder predige, dass mein Herzallerliebster doch nichts anfassen soll wenn ich hier rumrühre und Seife mache oder sonstiges, da es sich um ätzende und gefährliche Substanzen handelt, geschah neulich folgendes:




Ich hatte für ein Foto ein weißes Pulver auf dem Küchentisch in einem Glasschälchen stehen. Das Ganze stand in einer Reihe mit anderen Flaschen und Pullen mit Putzmitteln darin, was eigentlich allgemein bekannt war... Da kommt Schatzi rein, steckt den Finger in das Pulver, leckt ab und ich höre nur noch "Ööhh, was ist das denn?? Ich dachte das wäre Zucker!".... Man glaubt es ja nicht oder?? Zum Glück war es nur Zitronensäure... Ich bin fast ausgerastet und hab nen langen Vortrag gehalten, was das jetzt sollte etc. pp.




Da kann ich nur nochmal mit Nachdruck sagen: Kennzeichnet alles, was ihr umfüllt, damit keiner etwas verwechseln kann! Ich bin jetzt also dazu übergegangen, das ganze mit einem eindeutigen Gefahrensymbol zu kennzeichnen, um potentielle "Zuckerschlecker" deutlich abzuschrecken. Solche Symbole gibt es zum Beispiel bei der Uni Freiburg zum download.



Donnerstag, August 16, 2012

Zahnseife

Vor einigen Tagen habe ich mich dann auch an meine erste Zahnseife gewagt. Nachdem ich mich etwas schlau gemacht hatte, wurde noch etwas Xylit besorgt und Kokosfett in der Seife weggelassen, damit sie angenehmer schmeckt.









Da ich im Moment noch etwas im Übergangslager-Umzugs-Nichts stecke, ist die Fettzusammensetzung im Grunde nur eine Art "Resteverwertung", aber trotzdem schmeckt die Seife wirklich annehmbar :) Ich finde fast, am unangenehmsten ist der Salzgeschmack durch die Sole... Aber nun gut, was tut man nicht alles für Fluorid-freie Zahnsauberkeit!







Inhaltsstoffe: Palmkernöl, Hanföl, Sheabutter, Mandelöl, Olivenöl, Babassuöl, Rizinusöl,
Meersalz, Mischung ätherischer Öle (Salbeiöl, Eukalyptusöl, Zimtöl, Nelkenöl, Bitterfenchelöl,
Anisöl), Levomenthol, Thymol, Xylitol, Natronlauge, Wasser.

Die Zahnseife enthält KEINEN umstrittenen Fluorid-Zusatz und KEINE Schleifkörper, damit der Zahn geschont wird.







Die Seife sieht deshalb so klumpig aus, weil ich sie heißverseift habe, damit ich nicht wochenlang auf eine Seifenbenutzung warten muss. Als ich zum Schluss das Xylit und die ätherischen Öle dazugegeben habe, hat sich das ganze beim Umrühren aber schnell zu einer etwas zähen und klumpigen Masse verwandelt, was natürlich der Qualität der Seife keinen Abbruch tut. Es ist mehr ein ästhetisches Problem ;) Nächstes Mal werde ich mich wohl in Geduld üben und kalt verseifen.




Die Seife ist schön hell mintgrün, vermutlich durch die Mischung mit Hanföl, Olivenöl und ätherischen Ölen. Ich dachte, sie würde noch viel extremer nach den ätherischen Ölen riechen und auch schmecken (75ml auf 500g Fett), aber sie ist eigentlich recht mild geworden. Die Zähne werden wunderbar glatt und sauber, bisher kann ich Zahnseife nur empfehlen! Dazu ist sie sehr ergiebig, man muss nur etwa 4 mal mit der feuchten Bürste über die Seife reiben, schon hat man genug um den ganzen Mund auszuschäumen ;) Ich glaube mit dem Vorrat brauche ich 20 Jahre keine Zahnpasta mehr kaufen...





Nachtrag: Brombeeren die 2.!

Heute gibt es leider nur ein schnell geschossenes Handyfoto :)

Gestern haben wir noch einmal 4 Kilo Brombeeren schwitzenderweise aus der Stachelwüste gezogen und wieder bis Mitternacht verarbeitet. Diesmal kam etwas mehr dabei heraus, es hat sich also gelohnt!



Seltsamerweise (wir waren diesmal an einer anderen Stelle ca. 300m weiter) hatten diese Beeren so gut wie keine Würmer, sie waren auch viel kleiner und fester. Entweder eine andere Sorte oder weniger sonnenexponiert... wer weiß.

Ich möchte an dieser Stelle mal eine kleine Empfehlung loswerden. Die Erfahrung zeigt, dass das Kaufen von leeren Flaschen und Einmachgläsern sich eigentlich kaum lohnnt, da diese (vor allem in kleinen Stückzahlen) oft so furchtbar teuer sind, dass man für den gleichen Preis auch locker welche mit Inhalt bekommen kann. Die verwendeten Braunglasflaschen auf dem Foto sind wiederverwendete Saftflaschen vom Rewe, "feine Welt" oder wie deren Eigenenmarke da heißt, vorher waren dort Birnensaft, Traubensaft und Orangensaft drin, die nebenbei bemerkt auch super schmecken! Eine Flasche kostet da ca. 1,60 Euro, für uns hat sich das Zeug inkl. Flasche echt gelohnt.

Die vordere Reihe Gläser sind ebenfalls vom Rewe, die haben darin diverse Früchte, rote Grütze, Apfelkompott... Was man sich vorstellen kann. Die Früchte sind dann jeweils auf den Deckeln abgebildet, sonst gibt es keinen weiteren Text der aufgedruckt ist. Somit hat man neutrale Einmachgläser in einer, wie ich finde, genau richtigen etwas kleineren Größe (gibts aber auch in größer, z.B. mit Apfelmus drin, man kann also da auch noch wählen). Auch diese eckige Form finde ich schön, mal was anderes und es nutzt besser den Platz im Regal aus. Und nein, ich bekomme keine Provision vom Rewe... ;)

Außerdem habe ich gestern noch eine Seife gemacht, dazu aber in einem spätern Post mehr. Nach langer Zeit der "Abstinenz" durch Umzug und Arbeitspensum war es mal wieder soweit, jetzt hat es mich auch schon wieder gepackt und ich plane schon weitere Seifen für die nächsten Tage ;)

Sonntag, August 12, 2012

Achtung, wilde Brombeeren!

Gestern Abend hat es uns noch kurz in Wald und Wiese verschlagen und tatsächlich haben wir in etwa 40 Minuten über 1 Kilo wilde Brombeeren gepflückt.

 Diese wurden dann gestern Nacht bis 24 Uhr noch zu Gelee verarbeitet. Aber es ist schon ne Menge Arbeit, die Dinger einzeln zu verlesen. Schlechte Nachricht für alle Vegetarier: eine große Wurmfamilie musste leider dran glauben... ;)







gewaschene Brombeeren



tatsächlich über 1 Kilo




der nicht-vegetarische Bodensatz....


Hier kurz unsere gestern gewonnen Erkenntnisse:

- Eimer mit Früchten 2 Stunden stehen lassen und dann Wasser hineinfüllen, mit der Hand vorsichtig umrühren. Ich kann nicht sagen ob die Würmer beim Stehenlassen rauskommen oder erst beim wässern, jedenfalls sitzen sie alle draußen an den Beeren, werden entweder gleich vom Wasser abgespült oder man kann sie zumindest gut sehen und per Hand abzupfen.

 - die nicht mehr so tollen Beeren schwimmen oben auf. Wir haben sie zuerst mit geputzt, aber im Vergleich zu den anderen unten im Eimer sind sie es echt nicht wert, weg damit. Waren zum Glück nicht sehr viele.


brodelnde Beeren



noch sieht es rot aus, nachher wirds fast schwarz


fast schwarzes Gelee

Leider muss man sagen, dass die Ausbeute bei einem Kilo Früchte nur magere 2,5 Gläser Gelee waren, beim nächsten Mal sind vielleicht schon mehr Brombeeren reif und wir kriegen den Eimer voll. Wir haben spaßeshalber ausgerechnet, dass so ein kleines Gläschen jetzt eigentlich 30,- Euro kosten müsste, Arbeitslohn, Wasser, Strom, Benzin etc. Die werden wir aber wohl nicht dafür bekommen ;D
Aus dem Trester haben wir anschließend wieder Saft gekocht, diesmal ca. 750ml.

Das Gelee selbst ist sehr dunkel, fast schwarz. Es schmeckt recht säuerlich (mit Johannisbeergelee zu vergleichen) und leicht bitter im Nachgeschmack, aber nicht unangenehm. Mal ein ganz anderes Geschmackserlebnis!


fertig im Glas
Jetzt freuen wir uns schon auf die Holunderbeeren, die demnächst alle komplett dunkel sein werden und dann geht die Saftkocherei los!
















LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...